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Hallo ihr Lieben 🙂

Einige von Euch werden es schon mitbekommen haben, dass ich meine Bücher nicht nur sammle, sondern auch sehr gerne an liebe Freunde ausleihe. Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, mit dem Verleihen umzugehen. Bei mir war es bis vor kurzem so, dass ich die Bücher weggegeben habe, ohne mir das irgendwie zu notieren. Inzwischen hat dieser lockere Umgang allerdings dazu geführt, dass ich bereits zweimal vor meinem -zugegebenermaßen recht unsortierten- Regal gestanden und nach einem bestimmten Buch gesucht habe. Hier muss ich noch hinzufügen, dass ich durchaus auch Bücher verleihe, welche ich selber noch nicht gelesen habe…mein SuB ist halt sehr umfangreich! 😀
Diese vergebliche Suche hat dann dazu geführt, dass ich mir diese Bücher gekauft habe, obwohl sie verliehen gewesen waren! Damit ich hier endlich einmal einen besseren Überblick erlange, war es Zeit, mir fürs Verleihen ein Hilfsmittel zuzulegen. Was liegt da näher, als eine App fürs Smartphone, welches ich ja ohnehin immer dabei habe?!
So haben sich dann die Wege von Anna und mir gekreuzt und ich bin sofort begeistert gewesen von ihrer Umsetzung der App. Nun hat sie sich freundlicherweise bereiterklärt, mir ein paar Fragen zu beantworten.
Hoffe Euch gefällt das Interview!

Wie bist Du auf die Idee gekommen?

Anna

Die Idee kam tatsächlich als ich einfach mal wieder vor meinem Bücherregal stand. Und nach einem Buch suchte und dachte, dass das Buch doch da sein müsste – Am Ende stellte sich raus, ich hatte es verliehen, aber ich wusste nicht mehr an wen? Du kennt diese Situation ja auch. Es gab aber eigentlich auch noch eine zweite Idee. Eine Leihcommunity, bei der man Bücher, die man gerade sucht von Nachbarn, Freunden oder Leuten in der Nähe ausleihen kann.

Ich habe dann mit vielen Leseratten und Buchverliebten Menschen geredet und versucht herauszufinden, ob noch jemand anderes die Probleme kennt. Nur weil wir so sind, heißt es ja noch lange nicht, dass andere Leute auch so ticken, oder? Aber es stellte sich relativ schnell raus, dass eine Leih-Community bei dem ausgelasteten Markt in Deutschland keinen großen Bedarf hat. Man kauft sich die Bücher günstig gebraucht.

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Wie ist der Namen smeins entstanden?

Anna

Das ergab sich, als wir dann gemerkt haben, dass offenbar noch mehr Leute Excel-Listen und andere Software-Programme nutzen und die doch alle reichlich unmobil sind. Weil dies bedeutete ja dann, dass es am Ende eine Lösung für eigene, verliehene Bücher geben müsste.

Naja und smeins ist die Kurzform von “Es ist meins” aber viel spannender finde ich ja, was es für alle Anderen bedeutet! Was heißt denn smeins für dich, Christian?
Chris
Uff Anna, da hast Du mich aber erwischt! 😀 Mir hat sich das „meins“ gleich erschlossen, was ich im Bezug auf das Verleihen auch sehr passend finde. Das „s“ davor war immer mehr so ein Anhängsel, was aber mir aber den Gesamtbegriff abgerundet und eingeprägt hat!

Und wie lange hat es von der Idee zur Entwicklung gebraucht?

Anna

Uff, die Idee entstand im April 2013, dann Recherchen, Rechnen, Interviews…ich glaube mein Entwickler hat im Juli angefangen einen Tag in der Woche zu programmieren, da er selber noch an einer andern Plattform arbeitete. Und im September war die App fast fertig….fast! Kurz vor Schluss haben wir uns dann für einen Redesign entschieden! Und das Ergebnis mit dem wir dann im Dezember live gegangen sind ist doch echt super.

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welche Probleme gab es?

Anna

Also ich glaube die größte Herausforderung war tatsächlich die Tatsache, dass alle im Team noch ein bis zwei weitere Projekte betreut haben. Aber das Warten hat sich sehr gelohnt, wie ich finde! 🙂

Wer ist die Zielgruppe?

Anna

Die aktuelle Zielgruppe sind Menschen, die Bücher verleihen und wissen wollen, wo welches Buch ist. Aber es sind deutlich mehr Frauen als Männer. 😉 Vielleicht liegt es daran, dass Frauen ordentlicher sind?! Könnte man sich ja mal fragen…

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Wird die App eventuell noch erweitert?

Anna

Eventuell? Aber ganz sicher! 🙂 Aktuell ist die App die kleinstmögliche Basis, mit der man was anfangen kann. Sie löst das Problem aller, die öfter Bücher verleihen und wissen wollen, wo diese sind. De Erinnerung ist auch sehr wichtig, sie wird in der tat oft genutzt!
Aber welche Features als nächstes kommen müssen wir noch genau rausfinden. Eventuell das Thema selbst geliehene Bücher (von Bibs oder Freunden) oder vielleicht ist es das Einscannen von Büchern oder ein Bild zu den Büchern? Ich spiel da gerne “Wünsch Dir was” mit den Nutzern, immerhin muss die App ja ihren Ansprüchen genügen, nicht meinen! 😉

wer seid ihr bei die Produktmacher überhaupt?

Anna

DieProduktMacher ist ein Unternehmen aus München. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt Online Produkte, wie Apps und Plattformen, zu bauen, die den Nutzern das Leben einfacher machen. Und weil wir darin gut sind, beraten und unterstützen wir verschiedene Unternehmen mit unserer Erfahrung! Darunter sind auch Firmen, wie Scout24 Gruppe, BR media oder CHIP Online. -> http://www.dieproduktmacher.com/

Vielen Dank liebe Anna für dieses Interview und weiterhin viel Erfolg für Deine Projekte! Freue mich schon sehr auf die Erweiterungen zu der App und die eine oder andere ähnlich innovative Idee!

Hier geht es direkt zu der jeweiligen App für das Smartphone:

Link zum Play Store:
smeins

Link zum App Store:
smeins App

Website:
www.smeins.de

Wie sieht es bei Euch aus? Verleiht ihr auch öfters Eure Bücher und verliert dann schnell mal den Überblick? Was macht ihr, um den Überblick zu behalten? Und was haltet ihr von der smeins-App?

Freue mich wie immer über Eure Rückmeldungen und wünsche Euch ein schönes Wochenende!

Alles Liebe,
Chris

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