Nachdem leider nicht alles so glatt lief wie geplant, kam ich gestern mit halbstündiger Verspätung in Frankfurt an und wurde sehr freundlich willkommen geheißen.

Obwohl Katharina krank ist und selbst leider nicht zur Messe gehen kann, brachte sie mich heute morgen hin, damit ich auch gut ankomme – ich dachte ja bisher, ich komme aus der Großstadt, aber Frankfurt ist doch mehrere Nummern größer und somit verwirrender als Leipzig 😀

In der Messe selbst fand ich mich dann dafür gut zurecht, was zum einen daran lag, dass ich mich ausschließlich in den Hallen 3 und 4 aufhielt, und ich mir zum anderen bereits im Vorfeld die Standnummern der Verlage, die mich am meisten interessierten, rausgeschrieben hatte, so bekam ich wenigstens etwas Ordnung in den Tag.

Ich startete in Halle 4 bei der Buchkunst und schaute gleich ganz begeistert am Stand der Gutenbergschule vorbei. Dort bekam ich einen angeblichen Fehldruck geschenkt – ein guter Start in den Tag!

Da ich ja noch nie auf der Frankfurter Messe war, war ich von der unglaublichen Größe trotz Vorbereitung und Warnungen schier überwältigt und sehr froh, mich vorher ein bisschen informiert zu haben, so fand ich denn auch schnell alle Verlage, die ich sehen wollte, und ergatterte auch einige tolle Bücher – unter anderem die Vorgeschichte zu Das Lied von Eis und Feuer von George R. R. Martin: Der Heckenritter von Westeros. Das Urteil der Sieben. Da dieses Buch einen Herstellungsfehler aufweist, 2 Seiten sind nicht richtig aufgeschnitten, konnte es „leider“ nicht mehr verkauft werden …

Außerdem bestellte ich mir Jake Djones. In der Arena des Todes. Nachdem ich letztes Jahr den ersten Teil las und 4 Sonnen vergab, bin ich nun natürlich sehr gespannt, wie es mit Jake und seinen neuen Freunden weitergeht.

Zwischendurch stolperte ich fast über Uwe Ochsenknecht, der mitten im Gang ein Interview gab, holte mir ein Autogramm von Karen Rose und fungierte kurzzeitig als Fotografin.

Eigentlich wollte ich auch noch dem Gastland Brasilien einen Besuch abstatten, doch dann ging es mir wie auf jeder Messe: Ich las mich an der immer wieder beeindruckenden Wand von Droemer Knaur fest und dann war es auch schon wieder Zeit zu gehen. Mittlerweile war ich auch müde, erschöpft und hungrig.

Aber 1,5 Tage habe ich ja noch vor mir, genug Zeit also, um meine Wunschliste weiter zu füllen 🙂

Erschöpfte, aber rundum zufriedene Grüße
Mandy

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