21.00 Uhr fiel der Startschuss der 10. Lesenacht von Ankas Geblubber.

Diese Lesenacht bildet gleichzeitig den Auftakt zu einem Lesemarathon, der sich über die ganze nächste Woche erstreckt und seinen Abschluss in einer zweiten Lesenacht am kommenden Samstag findet. Da ich weder am Lesemarathon – es steht immer noch eine Hausarbeit aus … – noch an der abschließenden Lesenacht teilnemen kann, freue ich mich umso mehr, nun zum dritten Mal an einer Lesenacht teilnehmen zu können. Zumal dieses Mal die Teilnehmer, als wir, die stündlichen Fragen stellen werden – ich bin sehr gespannt. Und vielleicht kommt Anka somit auch ein Mal selbst zum Lesen 😉

Aufgabe 1 – Mit welchem Buch startest du in die heutige Lesenacht?
Mit Tee, Pflaumen und Die Furcht des Weisen II geht es nun bei mir los – vielleicht schaffe ich es ja, das Buch heute Nacht durchzulesen. Wobei ich eigentlich gar nicht will, dass es ein Ende nimmt …

Aufgabe 2 – Eignet sich dein Buch für eine Verfilmung?
Und wie sich die Geschichte für eine Verfilmung eignen würde! Es wäre ein episches Großereignis, bildgewaltig, mitreißend, wunderschön, wie Bild gewordene Musik. Es wäre im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Und es würde natürlich mindestens eine Kinoleinwand verdienen.

Aufgabe 3 – Was glaubst Du, wieviele Seiten im Rahmen der heutigen Lesenacht insgesamt gelesen werden?
Oh Gott, ich konnte noch nie gut schätzen. Das hat etwas mit Zahlen zu tun und Zahlen und ich, wir mögen uns nicht so …
Ich weiß ja nicht einmal, wie viele Teilnehmer es gibt, deswegen setze ich bei der Antwort einfach mal aus.

Aufgabe 4 – Welches Buch hat dich zuletzt so beschäftigt/berührt, dass du sogar davon geträum hast?
Ich erinnere mich leider sehr selten an meine Träume und wenn, dann scheine ich nur wirres Zeug geträumt zu haben. Sollten diese Träume Anspielungen auf Bücher enthalten, dann verstehe ich sie nicht.
Wenn ich mir allerdings ein Buch (oder auch mehrere …) aussuchen könnte, würde ich Harry Potter und die Welt aus der Königsmörder-Trilogie wählen.

Aufgabe 5 – Sei spontan! Gib der Hauptfigur eine Farbe, Ton oder Geschmack!
Der erwachsene Kvothe, also Kote, ist ein dunkler Glockenschlag, ein weit tragender Ton. Er ist dunkelgrün und blumig-schwer und riecht nach gestärkter Wäsche und Äpfeln.
Der jüngere Kvothe seiner eigenen Erzählung ist in jeder Hinsicht heller, trotz gelegentlicher dunkler Einsprengsel. Er ist Blattgrün mit goldenen, konturlosen Flecken, ein mal sebstbewusst trällernder, dann wieder sentimental-nachdenklicher Flötenton, der die Ohren zum Klingeln bringt. Er schmeckt nach süßen Früchten und riecht nach Gras, Schweiß und Staub.

01.32 Uhr
Nach 4 Stunden und 126 Seiten verabschiede ich mich von der Lesenacht und gehe ins Bett – vielleicht träume ich ja heute Nacht mal von einem Buch.

Vielen Dank an Anka und die anderen Fragesteller für eine interessante Lesenacht, ich freue mich schon auf meine nächste Teilnahme!

Liebe Grüße
Mandy

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