Wie jetzt, Hamburg? Ich dachte, das hier sei ein Bücherblog?
Ja, ist es auch. Und wenn meine Mama, Bibliothekarin in der SLUB, und ich, na, ihr wisst schon, für einen Tag nach Hamburg fahren, dann geht das ja auch nicht ohne Buchrogramm vonstatten.

Der erste Punkt auf unserer Liste war die Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann.

Diese Buchhandlung beliefert die SLUB, weswegen meine Mama oft Kontakt zu den Mitarbeitern hat. Diese luden sie nun ein, die Buchhandlung zu besichtigen, wenn sie schon einmal vor Ort wäre – dass ich mitkommen würde, stand natürlich außer Frage.

Von außen wirkte die Buchandlung klein, fast schon unscheinbar, umso eindrucksvoller war sie innen – eine große Lagerhalle mit entsprechend hohen Decken, es gab sogar Rollleitern, solche kannte ich bisher ehrlich gesagt nur noch aus Filmen. Ich war begeistert.

Die Begrüßung fand dann am denkbar passendsten Ort statt, nämlich in der Abteilung für Buchkunst. Hier fühlte ich mich gleich bestens aufgehoben. Ich schloss mich natürlich trotzdem der Führung an. Wir sahen das Allerheiligste (das Lager) und lernten den derzeitigen Geschäftsführer Florian Sautter sowie dessen Vater, den Gründer des Unternehmens, Hinrich Sautter kennen. Letzterer versorgte uns sofort mit Tipps, von welcher Fähre man die beste Aussicht hätte. Leider kamen wir nicht mehr dazu, diese Tipps in die Tat umzusetzen, da unser Aufenthalt zu kurz war.

Mein Besuch der Buchhandlung endete dann wieder in der Abteilung für Buchkunst, in der ich der Sonderausgabe zum 200. Geburtstag der Märchen der Gebrüder Grimm nicht widerstehen konnte – ist sie nicht wunderwunderschön? ♥

Bild

Nachdem der zweite Punkt abgehakt war – ein Besuch am Millerntor, weil ich uuunbedingt eine neue Sonnenbrille brauchte … – machten wir uns auf die Suche nach der Buchhandlung Männerschwarm.

Im Juli hat der Selfpublisher Benjamin Spang auf seinem Blog von seiner Promotour durch Hamburg erzählt. Eine seiner Stationen war eben die Buchhandlung Männerschwarm, die schwul-lesbische Literatur anbietet und bei der er einige Freiexemplare seiner Kurzgeschichtensammlung Leckerbissen hinterlegt hatte. Davon wollte ich natürlich eines abfassen und bei dieser Gelegenheit gleich ein Beweisfoto für den stolzen Autor machen – doch leider ging ich leer aus.

BildDa wir den ganzen Tag zu Fuß durch Hamburg gestiefelt sind, waren wir nun ziemlich erschöpft, mit der Fähre ging es von den Landungsbrücken zurück ins Alte Land.

——————————————————————————————————————————-

Da ich mich vor dem Urlaub schon sehr darauf gefreut hatte, endlich wieder mal Zeit zum Lesen zu finden, packte ich ganz optimistsich Dan Browns Inferno ein. Unsere Tage waren dann aber so vollgepackt, dass ich nur nachts zum Lesen kam. Machte aber nichts. Dan Brown lieferte mal wieder einen gleichfalls unterhaltsamen wie informativen Roman um einen erneut brillianten Robert Langdon ab, so dass ich mich jedes Mal wunderte, wenn die Uhr schon halb zwei anzeigte … Entsprechend müde war ich, doch es hat sich gelohnt. Ich las das Buch in fünf Nächten durch und wurde nicht enttäuscht. 5 Sonnen und eine Lesempfehlung an Fans von Dan Brown und Robert Langdon

Liebe Grüße
Mandy

Advertisements