Messefreitag Teil 2
14:30 – die Jacke ist schnell an der Garderobe abgegeben. Insgesamt entspricht der Besucherandrang heute in etwa meinen Erwartungen…es ist gut besucht, aber man kommt gut voran. Natürlich führt mich mein erster Weg zu meiner lieben Blogpartnerin Mandy, welche in der Halle 3 an einem Verlagsstand ihren Dienst verrichtet! Dank des Messeführers finde ich mich schnell zurecht und stehe wenige Minuten später vor dem entsprechenden Stand, an dem ich Mandy in ein Kundengespräch vertieft entdecke. Nun hat sie mich auch entdeckt und es folgt eine kurze aber herzliche Begrüßung! Während sie sich zunächst wieder dem Stand zuwenden muss, erkunde ich die benachbarten Stände ein wenig, insbesondere den von Goldmann. Sofort überkommt mich wieder das Verlangen, intensiv zu stöbern und die ersten Bücher einzupacken 😀
Aber ich als Meister der Selbstbeherrschung kann dem natürlich wiedererstehen und kontaktiere (für diesen Tag das letzte Mal 😦 ) mein Handy…Akkuleistung 5% ! Ein letzter Versuch, eine Nachricht abzusenden scheitert. In der Hoffnung, vielleicht später noch eine Steckdose zu finden, schalte ich es komplett aus. Ich gehe zurück zu Mandy und nach einer erneuten Begrüßung und der ernüchternden Tatsache, dass sich auch am Stand keine Steckdose zum Aufladen zweckentfremden lässt, habe ich Gelegenheit, meinen Reisebericht zum besten zu geben. Ich bin noch nicht ganz am Ende, da entdecke ich im Augenwinkel jemanden, die sich dem Stand nähert und uns offenbar zu kennen scheint. Nun sehe ich genauer hin und nicht nur durch das T-Shirt ist mir jetzt klar, wer sich da auf uns zubewegt : Diana von Lilienlicht! Groß ist die Freude und entsprechend herzlich die Umarmung 🙂 schon im Vorfeld der Messe hatte wir Nummern ausgetauscht, um uns bezüglich eines Treffens abstimmen zu können. Nun hat es trotz „Verbindungsproblemen“ trotzdem geklappt. Da Diana wegen einer Lesung weiterziehen will, verabreden wir uns später zu der Fitzek-Lesung, welcher praktischerweise seinen eigenen Stand fast nebenan hat (leider war es das letzte Mal, dass wir uns auf der Messe gesehen haben, da dieses Treffen nicht zustande gekommen ist und auch am folgenden Tag sämtliche Bemühungen zu einer weiteren Begegnung -unter Einbeziehung der lieben Janine von basteloes– aufgrund der Datenübertragung leider gescheitert sind…hätten wir das zu dem Zeitpunkt bloß schon gewusst…aber es war trotzdem eine tolle Begegnung, die den sympathischen Eindruck nur noch bestärkt hat 🙂 )
Da Mandy sich nicht vom Stand freimachen kann, ziehe ich selber los und erkunde die Halle 3 nun intensiver. Absolut beeindruckend und der für mich schönste Stand der Messe : Droemer Knaur!! Nicht nur dadurch, dass er alles überragt und in knalligem Orange gehüllt ist. Die meterhohen Bücherwände lassen mich sofort von einer lichtdurchfluteten Galerie mit dieser Installation in meinem eigenen Haus träumen! Ich kenne den Stand ja schon von Fotos von der Frankfurter Buchmesse, aber live ist er noch beeindruckender! Gleich daneben -etwas versteckt und unscheinbar- entdecke ich dann auch den Stand von Sebastian Fitzek, welcher in der Optik einem Behandlungszimmer ähnelt. Ein Blick auf den installierten Monitor zeigt mir, dass soeben eine Lesung stattgefunden hat, was auch die Menschentraube erklärt. Ich entdecke Herrn Fitzek etwas verborgen hinter einem Vorhang sitzend. Auf der anderen Seite des Vorhangs sitzen zwei junge Damen deutlich angespannt in Erwartung dessen, was auch immer gleich passieren wird. Ich will mich schon zum weitergehen abwenden und schweife mit meinem Blick noch kurz über das Gesicht der linken Dame…kenne ich die nicht…dieses Lächeln…da ist doch…ja! Da sitzt Anka von Ankas Geblubber 🙂 da sich diese Aktion aber offensichtlich noch länger hinziehen wird, beschließe ich erstmal weiter zu gehen und gebe mich nicht zu erkennen (Anka, kurioserweise warst Du neben Mandy die einzige Person, der ich damit an allen 3 Tagen begegnet bin, obwohl wir uns im Vorfeld diesbezüglich nicht verabredet hatten! Und soviel sei hier noch mal erwähnt : Du bist in real wirklich noch sympathischer als Du es in deinen Videos bist und es war mir eine große Freude, dich kennenzulernen 🙂 )
Ich erkunde die Halle 3 noch ein wenig und gelange schließlich in den Bereich, der den Hörbüchern und -spielen vorbehalten ist. An der „Leseinsel“ zeigt ein Monitor die folgenden Programmpunkte an und mein Blick bleibt sofort an dem folgenden hängen : Oliver Rohrbeck referiert zu ungekürzten Hörspielen! Justus Jonas! Drei ??? ! Seine Stimme begleitet mich schon durch mein gesamtes Leben! Da muss ich einfach zuhören! Der Blick auf die Uhr am Monitor (mein Handy ist…na ihr wisst schon) zeigt mir, dass es noch 15 Minuten bis dahin sind. Ausreichend Zeit, sich noch einen Kaffee zu organisieren. Sehr geschickt empfinde ich die Verteilung der Verpflegungsbereiche, welche sich in allen Hallen jeweils in den hinteren Ecken der Hallen befinden. Nur 3 Personen vor mir trennen mich von dem begehrten Getränk. Andeutung des jungen Mannes hinter dem Tresen in Richtung seiner Kollegin bezüglich „irgendwie eklig“ im Zusammenhang mit dem Milchtank der Maschine ignoriere ich geschickt…wollte den Kaffee ohnehin schwarz. Nun wieder zurück zur Insel und fast zeitgleich trifft auch Herr Rohrbeck ein, der sich sofort durch seine offene Art bei der Standbetreuung beliebt macht (das muss einfach an der Frisur liegen 😉 ) Dieser sympathische Eindruck setzt sich auch bei dem Vortrag fort, in dem er zunächst alleine, später durch eine Kollegin unterstützt, die Entwicklung des ersten ungekürzten Hörspiels in seinem Hörverlag „LauscherLounge“ anschaulich und mitreißend beschreibt : das Kind von Sebastian Fitzek! Dieser lässt es sich auch nicht nehmen, diesem Vortrag selber zu folgen und gibt zum Schluß auch noch einige Eindrücke aus der Sicht des Autors wieder. Sehr gelungene Veranstaltung! 🙂

Was eine Suppenbar mit Kannibalismus zu tun hat und warum es gut ist, früh zur Messe zu gehen, lest ihr in der nächsten Folge! 😀
Viele Liebe Grüße! Euer Chris

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