Dieses Buch habe ich leider nicht bei einer Leserunde gewonnen, da ich es aber unbedingt lesen wollte, habe ich es mir kaufen lassen und es nicht bereut 🙂

das Buch bei lovelybooks

Alexander Rothe hat mich mit Ägypten bekannt gemacht und das auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise. Vor allem auf den ersten Seiten bin ich kaum zum Lesen gekommen, weil ich dauernd kichern und meinem Freund seitenweise lustige Dialoge vorlesen musste.

Zusammen mit Tom, der seine Ferien bei der blöden Oma verbringen muss, den Geschwistern Alex und Myriam (genannt Möhre), die ihre Ferien wegen eines neuen Autos zu Hause verbringen müssen, und Petra (genannt Pit), die sowieso nicht scharf auf Urlaub ist, zusammen mit 4 Kindern zwischen 11 und 14 Jahren also, die unterschiedlicher nicht sein könnten, verschlägt es den Leser auf eine abenteuerliche Reise nach Ägypten.

Und warum?

Weil sie die überall auf der Welt verstreuten Teile einer Wunschmaschine finden müssen, die, zusammengesetzt, jeden Wunsch erfüllt, wenn er denn von Kinderhand kundgetan wird.

Anfangs können die 4 nicht viel miteinander anfangen. Möhre sieht gut aus und ist sich dessen bewusst, Pit hingegen sieht nicht ganz so gut aus und ist sich dessen leider auch bewusst – dafür ist sie intelligent und vielseitig wissenschaftlich interessiert. Tom bekommt von seinen reichen, aber an ihm nicht sehr interessierten Eltern alles Mögliche geschenkt, unter anderem einen im Verlauf der Geschichte sehr nützlichen Computer. Alex ist eher der Naturbursche mit einer Weste mit gefühlten 100 Taschen, in denen er alle möglichen und unmöglichen Dinge hortet, die sicher irgendwann mal nützlich sein könnten. Es entspinnen sich lustige und, glücklicherweise, „kindgerechte“ Dialoge mit entsprechendem Vokabular („Hülsensack!“).

Die Kinder geraten von einer Katastrophe in die nächste, teilweise wird es wirklich gefährlich, aber dabei irgendwie immer lustig, keine Ahnung, wie der Autor diesen Drahtseilakt bewältigt hat.

Ganz nebenbei erfährt man, meistens über die scheinbar allwissende Pit, viele interessante Dinge, natürlich vor allem über Ägypten, Land, Leute und Gepflogenheiten – gut in die Geschichte eingepasst, interessant erzählt und vor allem nie den Rahmen sprengend.

Das ganze wird am Ende dank vieler Rezepte, alles Gerichte, die im Buch erwähnt werden, abgerundet.

Ein rundum tolles und durchweg lustiges Buch, dass sicher auch erwachsene Leser, die sich das innere Kind bewahrt haben, begeistern wird und dem ich dafür 5 Sterne gebe.

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